Die Idee im Kontext unter Berücksichtigung der Funktionalität sind die ersten Gedanken bei meinen Schaffensprozessen. Hierdurch ergibt sich auch die Wahl der Materialien, so wie deren Verwendung für die Form und Farbgebung. Ob es sich dabei um Kunst oder Design handelt ist nicht relevant. Ein spannungsarmes und stupides Ergebnis gilt es auf jeden Fall zu vermeiden.
Eine weitere Erkenntnis für den erfolgreichen Fertigungsprozess ist das Bewusstsein bzw. die Bereitschaft dafür, auf der Suche nach dem Optimum auch zwingend radikale Korrekturen vorzunehmen und nicht mit Hilfe von zweifelhaften Kompromissen der nachhaltigen Zufriedenheit nur eine geringe Chance zu geben. Das Gefühl von vorne herein auf dem falschen Weg zu sein erfüllt ja schon fast den Tatbestand der demotivierenden kreativen Gedankenvernichtung.
Ist es gelungen eine gute Basis zu schaffen, so rückt das Gefühl, das habe hier etwas mit Arbeit zu tun in den Hintergrund. Nun dominiert die Leidenschaft für weitere Vorgehensweisen und die mich immer wieder begeisternde Vielzahl an Möglichkeiten welche sich anbieten.
Der Grundsatz - weniger ist mehr - kann hier sehr hilfreich sein. Es macht ja auch nur selten glücklich, etwas kaputt zu reparieren.
Außerhalb etablierter Normen und Erwartungen.
Den Zufall als Gestaltungsprinzip einsetzen.
Ergebnisoffenes Arbeiten, wo Fehler kein Versagen darstellen, sondern als Entwicklungsprozess zu werten sind, schaffen ihre eigene Originalität. Der Erkenntnisgewinn mit Hilfe von Fehlern bietet eine große Wissenserweiterung.
Wer keine Angst vor Fehlern und ihren Konsequenzen hat und sich die Zeit einräumt, welche angemessen erscheint für ein entspanntes Arbeiten, optimiert die Chance auf ein wirklich befriedigendes Ergebnis.
Kreativität lebt von Fehlern.
Das Sammeln von Eindrücken, Reaktion und Wirkung, so wie der Erkenntnisgewinn, welcher zunächst nicht relevant erscheint, ist nicht zu unterschätzen.
Kreative Prozesse verlaufen selten gradlinig.
Vorhandenes verändern, um Neues zu schaffen.
Wandel zu neuen Ausdrucksformen.
Das Schöpferische kommt aus dem Unterbewussten mit dem endlosen Willen zum experimentieren.
Umwandlung einer Form in eine andere.
Dazu gehören nicht nur Gegenstände, die nicht mehr benötigt werden, weil sie ihre ursprüngliche Funktionalität verloren haben, sondern auch Teile eines Ganzen, für die sich bei Vollendung keine zwingende Notwendigkeit ergab.
Die Zusammenfassung von bereits vorhandenen Komponenten und das Ergänzen mit einer weiteren Baureihe bietet sich an.
Eine multidisziplinäre Arbeitsweise schafft gute Voraussetzungen für innovative Ergebnisse.
Alles ist wichtig und hat seine Daseinsberechtigung auf dem Weg zu etwas Neuem.
So wie die Hingabe Lebenszeit zu investieren und die Fähigkeit, aktuelle kollektive Kunstideologien aufzugreifen, um diese im Licht seiner eigenen individuellen Konzeption neu zu interpretieren.
Vorhandenes verändern, um Neues zu schaffen, fördert auch die Nachhaltigkeit, wodurch Ressourcen geschont und Überschuss reduziert wird.
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